Product Data Platform V1.2
Vom Wertstrom zur vernetzten Datenbasis. Prozesse verstehen, Informationen nutzen und Optimierungspotenziale sichtbar machen.
Auftragsdurchlauf A-2026-048
Grün: abgeschlossen · Orange: in Bearbeitung · Grau: offen. Cyan kennzeichnet nur die angeklickte Station.
Wertstrom, Verantwortlichkeiten & Prozessrisiken
Prozessstation auswählen
Wählen Sie eine Station im Wertstrom. Die Datenplattform zeigt den zugehörigen Prozesskontext, Datenquellen und mögliche Prüffälle.
Wie gelangen neue Daten automatisch in die Plattform?
Einmal konfigurierte Schnittstellen und Zuordnungsregeln verarbeiten neue Auftrags- und Prozessereignisse. Nur unklare Werte und Ausnahmen werden zur fachlichen Prüfung vorgelegt. Im Demonstrator werden diese Vorgänge simuliert.
Analyse & Optimierung
Fokus auf Durchlaufzeit und vermeidbare Warte-/Liegezeiten. Die drei Zeitkennzahlen werden als fiktive MES-Daten übernommen. Die Plattform verknüpft und visualisiert sie; Szenarien sind rechnerische Annahmen, keine Änderungen am MES.
MES-Zeitarten je Station (Beispieldaten)
Einzelwerte und Definitionen
Wertschöpfende und nicht wertschöpfende Zeit (MES)
Was ist tatsächlich optimierbar?
Warte- und Liegezeiten sind im Modell teilweise vermeidbar. Unterstützende Tätigkeiten und notwendige Prüfungen sind nicht automatisch Verschwendung. Für reale Kunden werden Zeitarten und beeinflussbare Anteile gemeinsam definiert.
Prozessoptimierungssimulator
Durchlaufzeit nach Prozessstation
Wirkung auf die Zeitstruktur
Berechnungsgrundlage und Annahmen ▾
Produktdatenobjekt P-2048 · abgeschlossener Auftrag
Nur abgeschlossene Aufträge werden angezeigt. Offene Datenprüfungen bleiben sichtbar; die Freigabe erfolgt nach Validierung. Tier-1-Lieferant, Material, Verfahren und MES-Zeiten bleiben rückverfolgbar.
Maschinenlesbarkeit, Semantik und DPP-Fähigkeit
Die gemeinsame Datenbasis ermöglicht Wiederverwendung für Auftragsstatus, Qualitätsnachweise, Kundeninformationen und gegebenenfalls Digital Product Passports. Konkrete DPP-Pflichtangaben ergeben sich erst aus den jeweils anwendbaren produktspezifischen Vorschriften. Ein generischer JSON-Export ist kein DPP-Konformitätsnachweis.
FLX-BUSINESS / METHODIKSo wird die kundenspezifische Lösung aufgebaut · Readiness Roadmap ▾Die fünf Phasen beschreiben die einmalige Einführung und Weiterentwicklung, nicht die tägliche Datenerfassung.
Beispiel: Datenmapping und Semantik
Die Zuordnungsregel wird im Projekt geprüft und hinterlegt. Im Regelbetrieb erfolgt die Verarbeitung automatisch; ungeklärte Einheiten werden nicht stillschweigend angenommen.
Technische Umsetzung und Integrationsvarianten
Bestehende ERP-, MES-, PLM- und OT-Systeme bleiben nach Möglichkeit erhalten. Die Anbindung erfolgt abhängig von den Gegebenheiten über APIs, Dateien, Ereignisströme oder vorhandene Middleware. Die Lösung nutzt bestehende Plattformen oder gezielt entwickelte Komponenten. Es gibt keine verbindliche Einheitsarchitektur.